Projektgruppe ZwangsarbeitProjektgruppe Zwangsarbeit

Wir freuen uns über Ihren Eintrag in unser Gästebuch! Ihre Wortmeldung wird im Laufe des Tages hier veröffentlicht. Die bisherigen Beiträge finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Ins Gästebuch eintragen
Anzeige: 1 - 5 von 45.
 

Almut Jost aus Konstanz

Monday, 04-06-12 16:43

Sehenswerte Ausstellung!

Ich wurde selbst mit meiner Mutter aus Hannover auf einen Bauernhof im niedersächsischen Umland evakuiert. Dort musste "Monsieur Jules" die Felder beackern. Die Ausstellung hat viele Erinnerungen zurück gebracht. Als Geschichtslehrerin danke ich den Ausstellungsmachern für ihre fundierte Arbeit und beglückwünsche die Schüler zu einem solch großartigen Projekt!

 

Chris Humbs

Monday, 04-06-12 16:26

Bemerkenswert!

Inwischen läuft die 3. Ausstellung in der Oberpfalz, die sich mit dem Thema "Zwangsarbeit im ländlichen Raum" auseinandersetzt. Die Schau ist bis zum 23. Juni im Rathaus von Sulzbach-Rosenberg zu sehen.

Kurz vor Ausstellungsbeginn gab der Turn und Sportverein Rosenberg gekannt, dass das "Friedrich Flick Stadion" umbenannt wird. Flick war mit seinem Stahlwerk einst der größte Arbeitgeber der Region. Der Großindustrielle war aber auch verurteilter Kriegsverbrecher, NSDAP-Mitglied, SS-Finanzier und Arisierungs-Profiteur. Flick gilt als großer Kriegsgewinner. Unter ihm sind tausende Zwangsarbeiter an Entkräftung gestorben. Das NS-Regime erlaubte all die Deportationen und die Ausbeutung oft noch Minderjähriger, handelte es sich doch nach der NS-Rassenlehre um "Untermenschen". Flick nutze diese Möglichkeiten skrupellos aus, um seinen Profit zu sichern.

Bemerkenswert ist, dass in den Städten Teublitz, Maxhütte-Haidhof und Schwandorf kein Umdenken im Umgang mit dem Reichswirtschafsführer Flick auszumachen ist. Hier gibt es noch heute Straßen, die nach Friedrich Flick benannt sind. Diese Schilder sind gänzlich unkommentiert. Somit verzichten die Städte auf jegliche Einordnung der Person. Es bleibt der Eindruck, dass die Städte den Kriegsverbrecher Flick noch heute öffentlich ehren wollen, da er einst den Städten Geld für soziale Zwecke übermittelte. Die dunklen Seiten bleiben ausgeblendet.

Das Signal der Stadträte (mehrheitlich) an die jüngeren Generationen ist: Geld stinkt nicht, egal von wem es kommt oder Moral ist käuflich...

Leider spielen die Städte so mit jedem Tag des Ignorierens der NPD und alle den in der Region aktiven rechtsradikalen Gruppen den Ball zu. Verantwortung für die Zukunft sollte anders aussehen.

CH

 

Günther Gruchala (SPD) aus München

Monday, 13-02-12 16:23

Danke.

 

Andrej Ohlmeyer aus Karlsruhe

Sunday, 12-02-12 16:16

Zwangsarbeit ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nicht mehr und nicht weniger! Es zeugt von einem enormen Mangel an Mitgefühl und Einfühlungsvermögen, verurteilten Verbrechern, die mit der Zwangsarbeit von hunderttausenden und millionen von Menschen exorbitante Vermögen anhäuften, die Ehre zu erweisen und Straßen nach diesen zu benennen.
Aber wer sowohl vor, als auch während und nach dem Weltkrieg in Wirtschaft und Politik wohl gelitten war - die lächerliche Verurteilung wegen Kriegsverbrechen und/oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit scheint in den meisten Fällen keinerlei nachhaltig negative Wirkung gezeitigt zu haben - der braucht keine Angst zu haben, dass seine Freunde in der Politik ihn jemals vergäßen. Es ist eben alles relativ und wenn man nur reich genug ist, kann einem relativ wenig passieren. Fehlt nur noch, dass solche obszön-opportunistische Gestalten wie Flick irgendwann ein Ehrengrab als Opfer der "Siegerjustiz" nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten!

 

Helga Seidemann aus Maxhuette-Haidhof

Sunday, 12-02-12 15:56

Es passiert einfach nichts! Weder in Maxhütte, noch in Teublitz, noch in Schwandorf denkt jemand daran, den Namen "Friedrich-Flick-Strasse" zu ändern! Ein Kriegsverbrecher wird geehrt! Unfassbar!