Projektgruppe ZwangsarbeitProjektgruppe Zwangsarbeit

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Holger Wiesenberg aus Regensburg

Saturday, 20-03-10 13:58

Ich habe mir eure Homepage und auch die Reaktionen der Presse angesehen und finde wirklich gut was ihr da auf die Beine stellt!
Weiter so! Ich hoffe ich schaffe es noch die Ausstellung selbst vor Ort zu besuchen.

 

Helga Seidemann aus Maxhütte-Haidhof

Saturday, 20-03-10 11:13

Gestern konnte ich der MZ - Schwandorfer Teil - entnehmen, dass die SPD-Stadtratsfraktion einen Antrag gestellt hat, die Friedrich-Flick-Strasse in Schwandorf umzubenennen. Ein Riesenerfolg, wie ich meine, denn auch dort wird jetzt über diesen Teil der Heimatgeschichte diskutiert."Die Stadt, heißt es weiter in dem Antrag, sollte die im Städtedreieck geführte Diskussion über die dortigen Friedrich- Flickstrassen und die Zwangsarbeit im ländlichen Raum zum Anlass nehmen, die Strasse umzubenennen und damit auch ein Symbol im Kampf gegen den Rechtsextremismus setzen"
Ich bin in diesem Zusammenhang dem SPD-Landtagsabgeordneten und Bezirksvorsitzenden Franz Schindler dankbar, dass er diese Diskussion auch in Schwandorf ins Rollen gebracht hat.
Ein Riesenerfolg für die Projektgruppe.Schon allein deshalb hat sich die viele Arbeit gelohnt - viele Unwissende werden zu Wissenden.

Eine kleine Geschicht dazu, warum ich meine, dass 900 Besucher bis heute fürs Städtedreieck gut sind.
Ich hatte von 60 plus SPD heute in Maxhütte(für den ganzen Unterbezirk) eine Veranstaltung "Bayerisches Schulsystem - wohin gehst Du?" Dieses Thema betrifft doch wirklich alle. Die Eltern jammern, dass die Kinder schon Stress in der Grundschule haben,beschweren sich über das 8-stufige Gymnasium ... und wenn zum Thema ein Fachmann (MdL) kommt, sind keine Eltern und Elternbeiräte da. Es waren genau 11 Leute da: 2 Grundschulrektoren, 2 Jusos, 1 Stadtrat, der auch Lehramt studiert, ein SPD-ler mit Kind, 4 Senioren.So ist die Mentalität in Maxhütte. Auf der einen Seite über die Zustände schimpfen, aber für Veranstaltungen kein Interesse zeigen. Traurig ist das! Drum halte ich die Besucherzahl bei der Ausstellung für bombastisch!

Zum Eintrag von Luise Gutmann:
jetzt sind die Kommunen in der Pflicht - die Zahlen sind jetzt da!

Zum Eintrag von Kerstin Hoferer:
Liebe Frau Hoferer, das Thema wurde vor Jahren schon immer wieder angestoßen, aber stieß bei den Verantwortlichen leider auf taube Ohren.
Jetzt haben wir hier von der Berliner Projektgruppe dankenswerterweise große Unterstützung bekommen und so kommt die Diskussion in Gang. Die Ausstellung kostet viel Geld, auch damit sie anderswo weiterlaufen kann und die Sponsoren sind rar. Leider gibt es viele ewig Gestrige.

 

Kerstin Hoferer aus Schwarzenfeld/Maxhütte-Haidhof

Friday, 19-03-10 14:19

Ich bin 37 Jahre alt. Niemals habe ich auch nur irgendein Wort über Zwangsarbeit oder Friedrich Flick in der Schule oder woanders gehört.
Es ist wirklich erstaunlich, dass ein Polnischer Fernsehbeitrag und eine Ausstellung über Zwangsarbeit 65 Jahre nach Kriegsende plötzlich zu einer Diskussion über die Änderung von Straßennamen und das Mitverschulden von wem auch immer führt.
Hätte Ihr Euch da nicht schon vorher Gedanken machen können???
Vor allem ist das auch ein wichtiger Beitrag in Heimatkunde!!! Das darf nicht vergessen werden, die nachfolgenden Generationen stehen sonst auch wieder so ratlos da, wenn sie zu diesem Thema ihre Meinung mitteilen sollen!!

Herzliche Grüße

 

Luise Gutmann aus Regensburg

Friday, 19-03-10 07:54

Bilanz in der Hüttenschänke

2002 gab es im Städtedreieck schon einmal Überlegungen zu einem Denkmal für NS-Zwangsarbeiter.
„Das Problem war die Quellenlage,“ sagte gestern die Burglengenfelder Museumsleiterin. „Wir hatten keine Zahlen – ob es 5 oder 50 oder 500 Zwangsarbeiter waren. Wir brauchten die Projektgruppe aus Berlin.“ Es waren weit mehr als drei mal 500.
Jetzt sind die Zahlen da und wesentlich mehr als Zahlen. Die Ausstellung setzt Maßstäbe, hinter die niemand zurück kann.

 

Eva Maria Adler aus Schwerin

Thursday, 18-03-10 08:21

Ich habe gestern abend den Beitrag zur Austellung bei "Kontrovers" im BR gesehen. Glückwunsch + Anerkennung für diese und die große Resonanz überhaupt an alle, die am Zustandekommen dieses überaus wichtigen Projektes und dessen Umsetzung beteiligt waren und sind .